Die Wirbelsäule - schonendes Federungssystem
Die Wirbelsäule kann man sich wie eine große "S-Form-Feder" vorstellen. Durch diese Form kann jedes Auftreten mit dem Fuß abgedämpft werden. Funktionstüchtige S-Form der Wirbelsäule ist ca. 10 mal stärker als ihre flache, gerade Form! Dieser Mechanismus schont die Gelenke von Knie, Hüfte und Fuß vor ungünstigen Belastungen.
Durch die Entwicklung unphysiologischer Haltungsformen wird die normale S-Form der Wirbelsäule verformt. Die Verspannungen in Bein- und Gesäßmuskulatur übertragen sich auf die gesamte Wirbelsäule. Das setzt die Dämpfungsfähigkeit der Wirbelsäule herunter. Dadurch werden auch die Gelenke in den Beinen vermehrten Belastungen ausgesetzt, was später Knie-, Hüft- und/oder Fußprobleme zur Folge hat.
Die Bandscheiben
Die Bandscheiben bestehen aus spiralförmig verlaufenden knorpelartigen Fasern.
In der Mitte einer Bandscheibe befindet sich ein runder, gelatineartiger Kern.
Die Fasern sind sehr fest mit den Wirbeln verwachsen. Der runde, zentrale Kern funktioniert wie ein Stoßdämpfer. Der Wechsel zwischen Be- und Entlastung trägt der Erhaltung der Bandscheiben bei. Dadurch nehmen sie wie ein Schwamm das Wasser auf,
und können somit ihre Funktionstüchtigkeit als belastungsdämpfende "Wasserkissen" zwischen den Wirbeln aufrechterhalten.
Ihre wasserhaltige Struktur erlaubt die Beweglichkeit der Wirbelsäule, verteilt Belastungen im Körper, schützt das zentrale Nervensystem (Gehirn und Nervenstamm) und die Gelenke der Beine (Knie-, Hüfte-, Sprunggelenk) vor Stößen. Die gesamte Höhe der 23 Banscheiben beträgt ca. 1/5 der gesamten Wirbelsäulehöhe.
Verspannungen und die Bandscheiben
Schädlich für die Bandscheiben sind die lang andauernden Verspannungen, die den Prozess des Austrocknens der Bandscheibe zur Folge haben. Blockierte Wirbel lösen eine Kettenreaktion aus, die den lokalen Blutkreislauf behindert. Das führt zu Stauungen und Schwellungen, Erhöhung des Drucks auf die Nerven und Symptomen wie: Schmerzen, Taubheit, Kribbeln und Muskelschwäche.
Viele Operationen an den Bandscheiben sind schädlich!
Um eine Entlastung von betroffenen Nervenwurzeln zu erreichen versucht man bei einer Operation den vorgewölbten Teil der Bandscheibe zu entfernen.
Diese Wölbung ist meistens nur die Folge einer ungünstigen Belastungsverteilung im Körper.
Die Ursachen dafür liegen oft in anderen Abschnitten der Wirbelsäule
und in der Fehlsteuerung des Zentralen Nerven-systems.
Durch Operationen an den Bandscheiben wird die Bewegungsfähigkeit in diesen Abschnitten zerstört. Die benachbarten Segmente müssen demzufolge den Bewegungsmangel kompensieren und arbeiten unter unphysiologischen Belastungen. Das Problem verlagert sich in andere Bereiche des Körpers.
Die operativ geschädigten Gewebsschichten können nicht vollständig ihre ursprüngliche Funktion zurückerhalten. Das Gebilde vom Bindegewebe führt oft zu Verwachsungen
und verursacht erneut Druck und Schmerzen. Nicht selten folgen weitere Operationen. Entzündungshemmende Mittel, Spritzen und Muskelrelaxanten beseitigen im besten Fall den Schmerz. Durch Abschwellung und Entwässerung der symptomatischen Gebiete versucht man eine Entlastung zu bewirken. Diese Mittel korrigieren aber nicht die mechanischen Faktoren der Schmerzentstehung - die verschobenen Wirbel. Auch wenn man eine Linderung der Symptome bewirkt, so ist die Ursache für ihre Entstehung nicht behoben. Später, wenn es zu Problemen in den, für den Bewegungsmangel kompensierenden Körperteilen kommt, betrachtet man sie als neue Krankheiten.
Chiropractic USA für die Bandscheiben
Mit Hilfe ihrer Methoden ändert sich die Lage der Bewegungssegmente/Wirbel und somit die Belastungsverteilung in gesamter Wirbelsäule. Die Wiederherstellung der Beweglichkeit unterstützt den Kreislauf und Ernährung von Geweben. Die befreiten Nerven gewinnen ihre normale Leitungsfähigkeit und die betreffenen Organe kehren zum harmonischen Funktionieren Zurück.