BehandlungDurch Palpation des Rückgrats stellt der Chiropraktor die Wirbelverlagerungen und die damit in Verbindung stehenden, schmerzhaften Nervendruckpunkte fest. In manchen Fällen, in denen bereits krankhafte Veränderungen der Wirbelglieder (Spondylosis def.) oder des Gelenkknorpels ( Osteochondrosis) eingetreten sind, kann die Röntgenplatte Aufschluß geben und dem Chiropraktor die Gewissheit verschaffen, inwieweit hier durch seine Tätigkeit die Hilfe gebracht werden kann.Hier kommt das Know how des chiropraktischen Wissens. Doctor of Chiropractic analisiert die Befunde, vergleicht ihre Zusammenhänge mit den Symtpomen, denkt an die relevanten Reaktionen im Zentralen Nervensystem. Aufgrund seiner anatomischen Kenntnisse untersucht die Lage und Möglichkeit der zu behandelten Segmente und schätzt den dreidimensionalen Verlauf ihrer Korrekturen ein. Das ist der Punkt, wo das manuelle Können, das medizinische und das spezifische chiropraktische Wissen durch das Studium der Chiropractic USA zusammen vereint sind und wo solche Vereinigung den entscheidenden Beitrag für die Richtigkeit und Effektivität der Behandlung ausmacht. Das Einrichten verlagerter Wirbel durch Adjustierungen, die einem schnellen, fast schmerzlosen Druck gleichen, durch die einzelnen Glieder und Gelenkfortsätze der Wirbel oder Beckenteile wieder in das richtige Stellungsverhältnis zueinander gebracht werden. Schon nach einigen solcher Adjustierungen je nachdem, ob die Verlagerungen kürzere oder längere Zeit bestehen ist der Druck auf die Nervensubstanz beseitig. Dauer der Behandlung
Die ersten vier bis sechs Behandlungen sollten in chronischen Fällen in Abständen von ein bis zwei Tagen erfolgen und dann mit Unterbrechungen von drei Tagen fortgesetzt werden, denn die teils verkürzten oder verzerrten Muskeln und Gelenkbänder und die oft völlig umgeformten Zwischenknorpel (Bandscheibengewebe) haben zunächst das Bestreben, den Wirbel nach den ersten Adjustierungen in seine verlagerte Stellung zurückzuziehen. ReaktionenNach den ersten chiropraktischen Behandlungen hartnäckiger Leiden setzen Reaktionen und Schmerzen im Ausbreitungsbezirk der erkrankten Körperteile infolge der gesteigerten Tätigkeit der Nervenimpulse ein. Da der Kranke in Unkenntnis dieser Auswirkungen oft glaubt, sein Zustand verschlimmere sich, ist es wichtig, darauf aufmerksam zu machen! Jeder, der schon chiropraktisch behandelt wurde, wird bezeugen, daß ihm nach den ersten Behandlungen zumute war, als wäre in seinem Organismus alles rebellisch geworden. Man fühlt sich leichter und beschwingter, doch auch allgemeines Unbehagen und Schmerzen in solchen Körperteilen und Organen in denen man sich früher nichts verspürte, machen sich bemerkbar.Chiropraktik bringt neues Leben in die verschlackten Gefäße, Zellen und Gewebe. Durch Darmdurchfälle, starken Schweißausbruch oder vermehrten Urinabgang als Gesamtreaktion sucht sich der Körper der Abbaustoffe oder manchmal lange Zeit hindurch eingenommener Gifte zu entledigen. Nach mehreren Behandlungen tritt eine allgemeine Müdigkeit und Zerschlagenheit ein. Während dieser Zeit sollte der Patient körperliche Ruhe einer anstrengenden Tätigkeit vorziehen. Die Besserung älterer Leiden tritt erst dann ein, wenn die Reaktionen im Abklingen sind und besonders dann, wenn der Wirbelkörper in der normalen Lage verbleibt und nur noch selten Adjustierungen erforderlich sind, weshalb der Patient weiterhin etwa monatlich einmal eine Kontrollbehandlung erhalten muß. Danach können Nerven und Gefäße erst unbehindert arbeiten und aufbauen, was überhaupt zu heilen ist. |